Phase 1: Akutmaßnahmen & Organisation
Wenn der Pflegebedürftige aus dem Krankenhaus entlassen wird oder sich der Zustand akut verschlechtert, muss die Versorgung gesichert sein.
Versorgung & Pflege sicherstellen
Phase 2: Dokumente & Rechtliches
Ohne diese Papiere sind Sie oft handlungsunfähig, wenn der Betroffene selbst nicht mehr entscheiden kann.
Der Papierkram
Phase 3: Wohnumfeld & Sicherheit
Die meisten Unfälle passieren zu Hause. Eine "pflegegerechte" Wohnung verhindert Stürze und erleichtert Ihnen die Arbeit.
Sicher wohnen
Wichtig: Achten Sie auf sich selbst!
Pflege ist körperlich und seelisch Schwerstarbeit. Sie können nur gut pflegen, wenn es Ihnen selbst gut geht.
Checkliste für die Pflegeperson
- Habe ich mir heute eine Pause gegönnt?
- Kenne ich meine körperlichen Grenzen (Rücken schonen beim Heben)?
- Habe ich soziale Kontakte gepflegt (Freunde treffen)?
- Nutze ich die Verhinderungspflege? (Die Kasse zahlt, wenn Sie in Urlaub fahren oder krank sind und jemand anderes einspringt).
- Habe ich Kontakt zu einer Pflege-Selbsthilfegruppe aufgenommen?
Phase 4: Finanzielle Absicherung
Viele pflegende Angehörige wissen nicht, welche finanziellen Hilfen ihnen zustehen. Diese Checkliste hilft, kein Geld zu verschenken:
Finanzielle Ansprüche sichern
Hilfreiche Anlaufstellen und Beratung
Sie müssen nicht alles alleine wissen. Diese Stellen beraten kostenlos und unabhängig:
Pflegestützpunkt
Von Pflegekassen und Kommunen gemeinsam betrieben. Kostenlose, neutrale Beratung zu allen Pflegefragen, Antragsausfüllung inklusive. Suche: pflegestuetzpunkt.de
Pflegetelefon des Bundes
Kostenloses Beratungstelefon des Bundesministeriums für Familie: 030 20 17 91 31. Mo–Do 9–18 Uhr, Fr 9–12 Uhr.
Sozialverband VdK / SoVD
Unterstützen bei Widersprüchen gegen Pflegegrad-Bescheide und bieten Rechtsberatung an. Sinnvoll, wenn ein längerer Streit mit der Pflegekasse absehbar ist.
Odenwald PflegeBox
Ihr regionaler Ansprechpartner für Pflegehilfsmittel und direkte Abrechnung mit der Pflegekasse. Kontakt aufnehmen →